Heiko Böhnke, Vorstand, Vertrieb, Real Exchange AG

22. Oktober 2020 – Sekundärmarkt: REAX führt Umplatzierung in zweistelliger Millionenhöhe durch

Die Real Exchange AG (REAX), Spezialist für Anlagevermittlung und -beratung Institutioneller Immobilienanlagen, hat eine Sekundärmarkt-Transaktion mit einem Preisaufschlag von 16 Prozent zum Net Asset Value (NAV) erfolgreich abgeschlossen. Käufer und Verkäufer der Fondsanteile in zweistelliger Millionenhöhe sind jeweils Pensionskassen aus Deutschland. Der gesamte Prozess von Portfolioanalyse, Preisermittlung und Verkauf erfolgte in einem Zeitraum von acht Wochen.

Heiko Böhnke, Vorstand der REAX, kommentiert: „Mit dieser Transaktion haben wir in doppelter Hinsicht die Attraktivität des Sekundärmarktes für institutionelle Anleger unter Beweis gestellt – auch in der Corona-Krise: Erstens können wir über den Sekundärmarkt Preise für unsere Kunden erzielen, die weit über dem NAV liegen. Zweitens können wir Transaktionen rund dreimal so schnell abwickeln wie bei einem klassischen Asset Deal. Für beide Seiten, Käufer und Verkäufer, haben wir das gewünschte Ergebnis mit der angestrebten Ziel-Allokation erzielt.“

Jörn Zurmühlen, Vorstand der REAX, ergänzt: „Wir beobachten derzeit, dass trotz der Corona-Pandemie die Immobilienpreise bei einigen Nutzungsarten weiter steigen. Für institutionelle Anleger ergeben sich aus Investmentsicht folgende Möglichkeiten: Entweder sie investieren in neu aufgelegte Fonds, die durch die Marktentwicklung niedrigere Renditen ausweisen müssen und meist noch nicht investiert sind. Oder sie erwerben bestehende Fondsanteile. Selbst bei Ankauf über dem ausgewiesenen NAV lohnt es sich für den Käufer, weil er in ein bestehendes Portfolio investiert. Dafür nehmen Käufer auch Renditeabschläge hin.“ Und Zurmühlen ergänzt: „Das führt dazu, dass im Einzelfall Preise am Sekundärmarkt gezahlt werden, die am Markt vor einigen Monaten noch nicht für möglich gehalten wurden.“

Die REAX schätzt das Marktvolumen auf dem Sekundärmarkt für Immobilien-Spezial-AIF derzeit auf jährlich rund zwei bis drei Milliarden Euro, mit stark wachsender Tendenz. Der Markt für spezialisierte Transaktions-Vermittler ist beschränkt auf wenige Anbieter, da hierfür eine Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) vorliegen muss. Die REAX erlangte diese Lizenz im Rahmen eines umfangreichen Genehmigungsprozesses zum Ende des vierten Quartals 2019.

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